We Stand with Israel

2.500 Menschen solidarisieren sich mit Israel
2.500 people show solidarity with Israel

Rede vom 9. Oktober 2023 am Odeonsplatz in München
bei der Solidaritätskundgebung für Israel
Respect & Remember Europe e.V.
„Sie wollen uns nicht am Leben lassen“, diese Nachricht schrieb letzten Shabath eine Shoah-Überlebende aus New York an uns.

„Seit dem Ende des Holocaust wurden an keinem einzigen Tag so viele Juden umgebracht wie letzten Samstag“, schrieb der Jewish World Congress.

Die Auseinandersetzung um Demokratie der letzten Monate in Israel scheint die Feinde im Außen gestärkt zu haben in ihrem Vernichtungswahnsinn und Hass auf Israel und gegen Juden.

Israel wurde brutalst überfallen, und im Iran, Irak, Syrien jubelt man gemeinsam mit der Hamas und Hisbollah über diesen barbarischen Terror – ebenso in Berlin und London feiert die Moslem-Community. Hörte man ein ernsthaftes Bedauern, ein empathisches Wort der Moslem-Community, der Imame in Deutschland?

Saudi-Arabien (neben weiteren arabischen Ländern) und Israel sind dabei, eine friedliche Zukunft zu gestalten, das passt der Hamas und dem Iran und auch Qatar nicht.

Schockierend ist der Hilferuf von Müttern, die mit ihren Kindern sich versteckten, den Schutz der Armee forderten, während Terroristen versuchten, in ihr Haus einzudringen. Das sind Todesängste.

Folgendes möchte ich weitergeben. „Gott ist groß“, brüllen die Männer. Hamas-Terroristen. Sie führen ein gefangenes jüdisches Mädchen vor. Sie ist… 16? 18? Sie ist jung. Ihre Hände sind hinter dem Rücken gefesselt. Ihr Gesicht ist von Schlägen gezeichnet. Sie weint. Die Männer brüllen erneut „Allahu Akbar“ und drehen das Mädchen um. Ihre Hose ist dort sehr blutig, wo Mädchen bluten, die brutal vergewaltigt wurden. Eine gaffende Menge brüllt ebenfalls „Allahu Akbar“. Die gottesfürchtigen Vergewaltiger zerren das Mädchen in einen Truck und brausen davon. Ein Pickup-Truck der Hamas rollt durch Gaza Stadt.

Auf der Ladefläche präsentieren die grinsenden Gotteskrieger die nackte Leiche einer jungen israelischen Frau. Eine Menge rennt begeistert hinter dem langsam fahrenden Truck her. „Allahu Akbar“ brüllt die Menge.

Terroristen pferchen eine jüdische Familie auf die Ladefläche eines Lkws. Man schlägt den gefesselten Menschen auf den Kopf und lacht. „Allahu Akbar“. Die Terroristen fahren mit ihrer Beute, Menschen, davon.

Ein junges jüdisches Ehepaar wird von rund 20 Hamas-Terroristen entführt. Höhnisches Gelächter und „Allahu Akbar“-Rufe, bevor man dem Mann in den Kopf schießt.

Ein Livestream. Terroristen filmen sich dabei, wie sie in einen Bunker in einem israelischen Dorf einbrechen und dort alle ermorden. Sie lachen. Sie rufen „Allahu Akbar“, während sie Kinder und Greise mit Maschinenpistolen in Stücke schießen.

„Allahu Akbar“ brüllt der bärtige junge Mann. Er steht hinter einer alten jüdischen Frau, die im Rollstuhl sitzt. und macht das „Victory“-Zeichen.

In Berlin haben heute Leute Süßigkeiten verteilt zur Feier dieser Großtaten für ihren großen Gott. Ich möchte mit diesen Leuten nicht reden, nicht verhandeln, nicht sonst wie kommunizieren. Ich hoffe, sie werden davon abgehalten, jemals wieder das zu tun, was sie heute taten und immer noch tun. Und dass sie beim letzten Atemzug merken, dass dort, jenseits ihrer erbärmlichen Existenz als Mörder, Folterer und Vergewaltiger, nichts ist außer ewiger Finsternis. Mir egal, ob euch das jetzt triggert. Mir egal, ob Facebook mich dafür sperrt. Das passiert gerade wirklich. (Auszug von B. Torsch /FB)

In einem Clip liegen israelische Soldaten am Boden gefesselt, Geiseln der Hamas, unerträglich, es schmerzt. Wie viele darunter sind arabische Soldaten, Moslems? Die gibt es selbstverständlich in der Israelischen Armee und nicht zu wenige. 
In Israel leben etwas mehr als 9 Millionen Menschen, davon sind 20% Moslems in dieser multikulturellen Gesellschaft – eben keinem Apartheidstaat und keiner religiösen Diktatur, so wie im Iran. Die Demonstrationen seit Januar zeigten eine lebendig gelebte Demokratie. Jetzt die Straßen leer – es ist Krieg.

Es sind keine militanten Palästinenser oder Freiheitskämpfer, das sind radikal-islamische Terroristen mit ihren Netzwerken, das ist die brutale Realität des Terrors der Hamas und ihrer Verbündeten. Und das muss endlich von den Medien so benannt werden.

Woher kommen die vielen Waffen, wieso können diese Terrorstrukturen aufgebaut und genährt werden? Das ist das Resultat der westlichen Appeasement-Politik, die Judenmörder hofiert und finanziert. Wer tatsächlich auf der Seite Israels steht, muss sich den islamistischen Barbaren entschlossen entgegen stellen und endlich handeln. Es dürfen keine Unsummen fließen wegen dem sogenannten Atomabkommen an das Mullah-Regime über Teheran nach Gaza.

Baue eine Atombombe heimlich, dann wirst Du mit Millionen belohnt, so scheint es. 2022 zahlte die Bundesregierung 340 Millionen an die Palästinensische Autonomiebehörde, wo floss das Geld hin? Kein Blutgeld mehr aus Deutschland, aus der EU und von der UN!

Terror-Organisationen wie die Hamas müssen zerschlagen werden und der Geldhahn abgedreht werden. Die revolutionären Garden im Iran müssen auf die Terrorlisten gesetzt werden. Der Iran muss sanktioniert werden. Und das muss Deutschland mit den europäischen Ländern durchsetzen: Gelder nach Gaza, d.h. an die Hamas, stoppen wie die über 300 Millionen demnächst vorgesehenen Euros – die dürfen nicht ausgezahlt werden.

Diese Konsequenzen müssen jetzt gezogen werden. Institutionen wie die Blaue Moschee in Hamburg müssen geschlossen werden und iranische Schlächter dürfen nicht auf Regierungsebene eingeladen werden.

Wenn das alles nicht passiert, ist Deutschland als moralische Instanz vollkommen gescheitert, auch im Nahostkonflikt.

Es muss präventiv, aktiv und informativ gegen Antisemitismus gehandelt werden und gegen Judenhass jeglicher Couleur – auch gegen den israelbezogenen Antisemitismus der BDS.
Das heißt auch in München keine Steuergelder und Räumlichkeiten an diese Unterstützer. Keine Seminare und keine Bühne für Israelhasser. Es muss Geld zur Verfügung stehen, damit Anlaufstellen effizienter arbeiten können. Die Justiz muss konsequent handeln – die Gesetze haben wir ja. Das nennt man Demokratie schützen.

Wir müssen unmissverständliche Zeichen setzen, öffentlich Position ergreifen – wir für Israel und gegen den Hamas-Terror – am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, im Freundeskreis und wo immer es geht.

Wir denken an die Menschen in Israel. die getötet wurden, weil sie Israelis, weil sie Juden waren.
Wir denken an die Menschen, die diesen Verlust und die Trauer gerade leben müssen. 

Wir denken an die Vermissten und Geiseln der Hamas.
Wir denken an die Verzweiflung ihrer Angehörigen.
Wir denken an die Soldaten, die sich von ihren Lieben verabschieden müssen, um in den Krieg zu ziehen.
Wir denken an die Shoah-Überlebenden in der ganzen Welt, die diese unendlich traurige Realität heute ertragen müssen. 

We stand with Israel. 
Am Israel Chai.