respect &
remember

Respect & Remember Europe e.V.

GOLDA - based on the true story

Wir freuen uns, wenn Ihr/Sie kommen und unsere Sondervorf√ľhrung des bewegenden Films ‚ÄěGOLDA‚Äú auch an Euere/Ihre Freunde und Bekannten weiterleiten k√∂nnte(t)n, auch gerne an Sch√ľler*innen und Lehrer*innen.

Gerade dieser Tage ist es wichtig, durch Angebote wie k√ľrzlich ‚ÄěDer Gr√ľne Prinz‚Äú (Sohn der Hamas) und nun ‚ÄěGOLDA‚Äú dieses Thema zu vermitteln und danach dar√ľber zu sprechen.

Golda Meir war eine au√üergew√∂hnliche und faszinierende Frau, die Israel mit gepr√§gt hat zu einer Zeit, in der es un√ľblich war, ein selbstbestimmtes, unabh√§ngiges Leben als Frau zu f√ľhren. Sie war die erste weibliche Ministerpr√§sidentin in Israel und die dritte weltweit.

Karten f√ľr unseren Event erhalten Sie direkt √ľber das Kino und eben auch Online. Bitte jetzt Karten kaufen, denn dann wissen wir welches der verschieden gro√üen Kinos wir buchen.

Wir werden am GOLDA-Abend auch noch die letzten B√ľcher „Sohn der Hamas‚Äú (14,95‚ā¨) verkaufen.

 

Vielen Dank!

Respect & Remember Europe e.V ¬†bedankt sich f√ľr den am 15. Mai 2024 gut gef√ľllten Kinosaal zu unserer Vorf√ľhrung ¬†‚ÄěThe Green Prince‚Äú mit anschlie√üender Diskussion.¬†

Viele ber√ľhrt dieser authentische Film √ľber Mosab Hassan Yousef. Sein Buch „Sohn der Hamas“ k√∂nnen Sie f√ľr EUR 14,45 √ľber uns erwerben und ihn damit direkt unterst√ľtzen.¬†

Wir haben B√ľcher in Kommission bekommen und w√ľrden gerne alle B√ľcher verkaufen um ihn eben zu unterst√ľtzen. Gerade dieser Tage ist das Buch ein gutes Geschenk f√ľr jung und alt. Bitte mailen Sie uns, wenn Sie B√ľcher kaufen m√∂chten: contact@respect-and-remember.com ¬†

We stand with Israel

2.500 Menschen solidarisieren sich mit Israel
2.500 people show solidarity with Israel

Rede vom 9. Oktober 2023 am Odeonsplatz in M√ľnchen
bei der Solidarit√§tskundgebung f√ľr Israel

Respect & Remember Europe e.V.

„Sie wollen uns nicht am Leben lassen‚Äú,¬†diese Nachricht schrieb letzten Shabath eine Shoah-√úberlebende aus New York an uns.

‚ÄěSeit dem Ende des Holocaust wurden an keinem einzigen Tag so viele Juden umgebracht wie letzten Samstag‚Äú, schrieb der Jewish World Congress.

Die Auseinandersetzung um Demokratie der letzten Monate in Israel scheint die Feinde im Außen gestärkt zu haben in ihrem Vernichtungswahnsinn und Hass auf Israel und gegen Juden.

Israel wurde brutalst √ľberfallen, und im Iran, Irak, Syrien jubelt man gemeinsam mit der Hamas und Hisbollah √ľber diesen barbarischen Terror ‚Äď ebenso in Berlin und London feiert die Moslem-Community. H√∂rte man ein ernsthaftes Bedauern, ein empathisches Wort der Moslem-Community, der Imame in Deutschland?

Saudi-Arabien (neben weiteren arabischen Ländern) und Israel sind dabei, eine friedliche Zukunft zu gestalten, das passt der Hamas und dem Iran und auch Qatar nicht.

Schockierend ist der Hilferuf von M√ľttern, die mit ihren Kindern sich versteckten, den Schutz der Armee forderten, w√§hrend Terroristen versuchten, in ihr Haus einzudringen. Das sind Todes√§ngste.

Folgendes m√∂chte ich weitergeben. „Gott ist gro√ü“, br√ľllen die M√§nner. Hamas-Terroristen. Sie f√ľhren ein gefangenes j√ľdisches M√§dchen vor. Sie ist… 16? 18? Sie ist jung. Ihre H√§nde sind hinter dem R√ľcken gefesselt. Ihr Gesicht ist von Schl√§gen gezeichnet. Sie weint. Die M√§nner br√ľllen erneut „Allahu Akbar“ und drehen das M√§dchen um. Ihre Hose ist dort sehr blutig, wo M√§dchen bluten, die brutal vergewaltigt wurden. Eine gaffende Menge br√ľllt ebenfalls „Allahu Akbar“. Die gottesf√ľrchtigen Vergewaltiger zerren das M√§dchen in einen Truck und brausen davon. Ein Pickup-Truck der Hamas rollt durch Gaza Stadt.

Auf der Ladefl√§che pr√§sentieren die grinsenden Gotteskrieger die nackte Leiche einer jungen israelischen Frau. Eine Menge rennt begeistert hinter dem langsam fahrenden Truck her. „Allahu Akbar“ br√ľllt die Menge.

Terroristen pferchen eine j√ľdische Familie auf die Ladefl√§che eines Lkws. Man schl√§gt den gefesselten Menschen auf den Kopf und lacht. „Allahu Akbar“. Die Terroristen fahren mit ihrer Beute, Menschen, davon.

Ein junges j√ľdisches Ehepaar wird von rund 20 Hamas-Terroristen entf√ľhrt. H√∂hnisches Gel√§chter und „Allahu Akbar“-Rufe, bevor man dem Mann in den Kopf schie√üt.

Ein Livestream. Terroristen filmen sich dabei, wie sie in einen Bunker in einem israelischen Dorf einbrechen und dort alle ermorden. Sie lachen. Sie rufen „Allahu Akbar“, w√§hrend sie Kinder und Greise mit Maschinenpistolen in St√ľcke schie√üen.

„Allahu Akbar“ br√ľllt der b√§rtige junge Mann. Er steht hinter einer alten j√ľdischen Frau, die im Rollstuhl sitzt. und macht das „Victory“-Zeichen.

In Berlin haben heute Leute S√ľ√üigkeiten verteilt zur Feier dieser Gro√ütaten f√ľr ihren gro√üen Gott. Ich m√∂chte mit diesen Leuten nicht reden, nicht verhandeln, nicht sonst wie kommunizieren. Ich hoffe, sie werden davon abgehalten, jemals wieder das zu tun, was sie heute taten und immer noch tun. Und dass sie beim letzten Atemzug merken, dass dort, jenseits ihrer erb√§rmlichen Existenz als M√∂rder, Folterer und Vergewaltiger, nichts ist au√üer ewiger Finsternis. Mir egal, ob euch das jetzt triggert. Mir egal, ob Facebook mich daf√ľr sperrt. Das passiert gerade wirklich. (Auszug von B. Torsch /FB)

In einem Clip liegen israelische Soldaten am Boden gefesselt, Geiseln der Hamas, unerträglich, es schmerzt. Wie viele darunter sind arabische Soldaten, Moslems? Die gibt es selbstverständlich in der Israelischen Armee und nicht zu wenige. 

In Israel leben etwas mehr als 9 Millionen Menschen, davon sind 20% Moslems in dieser multikulturellen Gesellschaft ‚Äď eben keinem Apartheidstaat und keiner religi√∂sen Diktatur, so wie im Iran. Die Demonstrationen seit Januar zeigten eine lebendig gelebte Demokratie. Jetzt die Stra√üen leer ‚Äď es ist Krieg.

Es sind keine militanten Pal√§stinenser oder Freiheitsk√§mpfer, das sind radikal-islamische Terroristen mit ihren Netzwerken, das ist die brutale Realit√§t des Terrors der Hamas und ihrer¬†Verb√ľndeten. Und das muss endlich von den Medien so benannt werden.

Woher kommen die vielen Waffen, wieso k√∂nnen diese Terrorstrukturen aufgebaut und gen√§hrt werden? Das ist das Resultat der westlichen Appeasement-Politik, die Judenm√∂rder hofiert und finanziert. Wer tats√§chlich auf der Seite Israels steht, muss sich den islamistischen Barbaren entschlossen entgegen stellen und endlich handeln. Es d√ľrfen keine Unsummen flie√üen wegen dem sogenannten Atomabkommen an das Mullah-Regime √ľber Teheran nach Gaza.

Baue eine Atombombe heimlich, dann wirst Du mit Millionen belohnt, so scheint es. 2022 zahlte die Bundesregierung 340 Millionen an die Palästinensische Autonomiebehörde, wo floss das Geld hin? Kein Blutgeld mehr aus Deutschland, aus der EU und von der UN!

Terror-Organisationen wie die Hamas m√ľssen zerschlagen werden und der Geldhahn abgedreht werden. Die revolution√§ren Garden im Iran m√ľssen auf die Terrorlisten gesetzt werden. Der Iran muss sanktioniert werden. Und das muss Deutschland mit den europ√§ischen L√§ndern durchsetzen: Gelder nach Gaza, d.h. an die Hamas, stoppen wie die √ľber 300 Millionen demn√§chst vorgesehenen Euros ‚Äď die d√ľrfen nicht ausgezahlt werden.

Diese Konsequenzen m√ľssen jetzt gezogen werden. Institutionen wie die Blaue Moschee in Hamburg m√ľssen geschlossen werden und iranische Schl√§chter d√ľrfen nicht auf Regierungsebene eingeladen werden.

Wenn das alles nicht passiert, ist Deutschland als moralische Instanz vollkommen gescheitert, auch im Nahostkonflikt.

Es muss pr√§ventiv, aktiv und informativ gegen Antisemitismus gehandelt werden und gegen Judenhass jeglicher Couleur ‚Äď auch gegen den israelbezogenen Antisemitismus der BDS.
Das hei√üt auch in M√ľnchen keine Steuergelder und R√§umlichkeiten an diese Unterst√ľtzer. Keine Seminare und keine B√ľhne f√ľr Israelhasser. Es muss Geld zur Verf√ľgung stehen, damit Anlaufstellen effizienter arbeiten k√∂nnen. Die Justiz muss konsequent handeln ‚Äď die Gesetze haben wir ja. Das nennt man Demokratie sch√ľtzen.

Wir m√ľssen unmissverst√§ndliche Zeichen setzen, √∂ffentlich Position ergreifen ‚Äď wir f√ľr Israel und gegen den Hamas-Terror ‚Äď am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, im Freundeskreis und wo immer es geht.

Wir denken an die Menschen in Israel. die getötet wurden, weil sie Israelis, weil sie Juden waren.
Wir denken an die Menschen, die diesen Verlust und die Trauer gerade leben m√ľssen.¬†

Wir denken an die Vermissten und Geiseln der Hamas.
Wir denken an die Verzweiflung ihrer Angehörigen.
Wir denken an die Soldaten, die sich von ihren Lieben verabschieden m√ľssen, um in den Krieg zu ziehen.
Wir denken an die Shoah-√úberlebenden in der ganzen Welt, die diese unendlich traurige Realit√§t heute ertragen m√ľssen.¬†

We stand with Israel. 
Am Israel Chai.

01

√ľber uns

about us

Elie Wiesel sagte: ‚ÄěOhne Erinnerung und Gedenken gibt es keine Kultur, es g√§be keine Zivilisation,‚Ä®keine Gesellschaft und keine Zukunft‚Äú. GEDENKEN muss emotional sein und unbedingt mit Aufkl√§rung, Kognition und Wissensvermittlung einhergehen.¬†Rituale und Formen genuŐągen nicht. Information und Emotion muŐąssen Hand in Hand gehen ‚Äď eine Symbiose bilden.¬†

02

wir helfen

support

Wir bieten ehrenamtlich an:
  • Besuch von Schulklassen auch mit Zeitzeugen
  • Unterst√ľtzung von Sch√ľlerarbeiten √ľber die Shoah
  • Beratung in Kommunen zu w√ľrdigem Gedenken¬†
  • W√ľrdige Gedenkprojekte auch digital, aber auf keinen Fall am Boden
  • Diskussionen und Referate √ľber w√ľrdiges Gedenken nach 1945 und in Zukunft¬†
  • Shoah-√úberlebenden Hilfe¬†
04

Projekte

projects

Hier finden Sie unsere Langzeitprojekte. Das sind fortlaufende Projekte,
Dokumentationen und Bem√ľhungen, die insbesondere den Zweck des
Vereins widerspiegeln.

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Gerhard Richter
BIRKENAU
„eine Ausstellung“

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„Gerade jetzt, da wir durch Antisemitismus von Links, von Rechts und von Islamisten bedroht sind, geht es darum, die Erinnerung lebendig zu halten…“ Gabriella Meros

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HURT

„Die Form des Erinnerns durch Stolpersteine verl√§ngert das Schicksal der Opfer und beschwert sie erneut mit dem, was ihre M√∂rder angetrieben hat – ihre Verachtung.“ Prof. Gert Weisskirchen, ehem. Bundestagsabgeordneter

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„Es ist unsere Pflicht und Schuldigkeit, dem Vergessen mit aller Entschiedenheit zu wehren. Es gibt viele angemessene Formen des Gedenkens: Erkl√§rende Tafeln und w√ľrdige Gedenkorte.“ Susanne Breit-Ke√üler

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WORTHY

aufarbeitung

der ns-zeit

REAPPRAISAL OF THE NS ERA

Der Bedarf an einer aufrichtigen Aufarbeitung von Firmengeschichten verbunden mit der NS-Zeit ist gro√ü. Weil es Historiker/innen gibt, die Handlungen der Vergangenheit gl√§tten und Recherchen nicht optimal ausf√ľhren, arbeiten wir mit einem renommierten Historiker Paul Erker zusammen, der diese Arbeit pr√§zise und professionell ausf√ľhren kann.

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DAS BESCH√ĄFTIGT UNS

THIS KEEPS US BUSY

mehr als 240 Kinder brauchen unsere hilfe

Wir unterst√ľtzen die √ľber 240 Waisenkinder, die gemeinsam mit der J√ľdischen Gemeinde aus Odessa nach Rum√§nien geflohen sind.¬†Dazu ben√∂tigen wir Geld-und Sachspenden. Zudem unterst√ľtzen wir weitere Hilfsprojekte f√ľr z.B. Shoa-√ľberlebende aus der Ukraine.¬†

Bitte mailen Sie uns unter: contact@respect-and-remember.com  auch wenn Sie eine Spendenquittung benötigen. 

Hier geht es zum Video der Kinder aus Odessa 

gb

We support more than 240 orphans who have fled from Odessa to Romania together with the Jewish community. To do this, we need donations of money and goods. We also support other aid projects for Shoah survivors from Ukraine.

Please watch this clip 

Das Anwesen muss erhalten bleiben

Unsere Unterst√ľtzung zum 9. November 2022 gilt der Synagoge und dem Rabbinerhaus G√§nserndorf (Nieder√∂sterreich)¬†Das Anwesen der Synagoge G√§nserndorf muss erhalten bleiben, wir unterst√ľtzen:¬†Respect & Remember Europe e.V.¬† Hier geht es zur Presseerkl√§rung…

gb

As of November 9, 2022, our support goes to the synagogue and the rabbi’s house in G√§nserndorf (Austria). The mayor there wants to tear down the synagogue and build a parking lot instead.¬†The property of the G√§nserndorf Synagogue must be preserved, we support: Respect & Remember Europe e.V.¬†

Gegen Vergessen

Zu: ‚ÄěRespect & Remember Europe e.V.‚Äú:‚Ä®Wie die Erinnerung an die Ermordeten in W√ľrde ins kulturelle Ged√§chtnis aufgenommen wird, das zeigt diese Initiative. Sie repr√§sentiert eine b√ľrgerschaftliche Verantwortung f√ľr eine humane Zukunft, in der der Holocaust niemals vergessen werden darf, um neue Opfer menschenverachtenden Hasses zu verhindern. Sie ist das Symbol f√ľr Erinnerung in Ehren ‚Äď wider den Versuch der Trivialisierung. Sie steht f√ľr ein w√ľrde- und respektvolles Gedenken, das an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden soll.‚Äú‚Ä®

Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Pr√§sidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, M√ľnchen

F√ľr Erinnern

Nur wer sich erinnert, kann Gegenwart bew√§ltigen und Zukunft gestalten. Zur deutschen Geschichte geh√∂rt die Shoa, der millionenfache Mord an j√ľdischen Br√ľdern und Schwestern, an dem Volk aus dem Jesus, der Jude kommt. Es ist unsere Pflicht und Schuldigkeit, dem Vergessen mit aller Entschiedenheit zu wehren. Es gibt viele angemessene Formen des Gedenkens: Erkl√§rende Tafeln und w√ľrdige Gedenkorte. Auch im Internet k√∂nnen auf entsprechenden Portalen die historischen Ereignisse so aufbereitet werden, dass das "nie mehr" Wirklichkeit wird. Im Schulunterricht muss ebenso wie auf Tagungen und in Seminaren √ľber die vergangenen Verbrechen gesprochen und gemeinsam das Miteinander respektvoll gestaltet werden. Wissenschaft und Forschung sind genauso gefordert wie Kunst und Kultur, wie Kirchen und Religionsgemeinschaften, im gesellschaftlichen Diskurs die Erinnerung wachzuhalten. Und daf√ľr zu sorgen, dass Menschen j√ľdischen und christlichen Glaubens, dass Deutsche und Juden Freunde sind, werden und bleiben.

Ehem. Vertreterin des Landesbischofs & Oberkirchenr√§tin im Kirchenkreis M√ľnchen & Oberbayern, Regionalbisch√∂fin Susanne Breit-Ke√üler

Ohne Stolpersteine

Die Form des Erinnerns durch `Stolpersteine ŐĀ verl√§ngert das Schicksal der Opfer und beschwert sie erneut mit dem, was ihre M√∂rder angetrieben hat - ihre Verachtung. Kein Weg f√ľhrt daran vorbei: ein Gedenken ist notwendig, "das sich kl√§rt und den Fokus auf die Zukunft lenkt", wie Charlotte Knobloch richtig sagt. Die Zukunft hei√üt auch neue, aufkl√§rende Welten zu schaffen f√ľr die Jungen. Der Kampf um die angemessene Form des kulturellen Ged√§chtnisses ist ein Kampf darum, wer die Chance f√ľr eine humane Zukunft gewinnt. Worum es wirklich gehen m√ľsste: jede Einzelne und jeder Einzelne, der ermordet wurde, war ein Universum f√ľr sich und ihre/seine W√ľrde. Deshalb: Wer sie ebenerdig uniformiert, setzt sie erneut der Gefahr aus, mit F√ľ√üen getreten zu werden. Warum nur, frage ich mich, werden nicht auf Augenh√∂he an den W√§nden der H√§user, in denen Opfer lebten, erinnernde Tafeln angebracht? Dann k√∂nnte man ihrer Individualit√§t ein Gesicht geben und ihnen in die ‚Ä®Augen sehen.

Prof. Gert Weisskirchen, ehem. Bundestagsabgeordneter